Claus Sievert Bürokomplett GmbH

CSB EDV-Systeme, Beratung, Installation, Support

Fachhandels Shop Praxis Möbel Impressum


Home
Nach oben
Cloudcomputing 

Warum Server virtualisieren

Viele klassische Serversysteme waren die meiste Zeit des Tages damit beschäftigt "nichts" zu tun.

Da wurden dann File-Server aufgesetzt, die eigentlich nur Platten und einen Netzwerkport bereitstellten, aber die, nicht selten zwei, CPUs waren die gesamte Zeit im idle-Modus.
Auch DNS-Server sind nicht unbedingt "überlastet" mit ihren Aufgaben, aber dennoch so wichtig, daß man ungern weitere Anwendungen darauf installiert haben wollen würde, die unter Umständen die anderen, wichtigeren, Aufgaben unterbrechen könnten. Die Rechner in den letzten 10 Jahren durch multi-core CPUs und drastische Effizienzsteigerungen in der CPU-Architektur um ein vielfaches schneller geworden, daß die verschwendete CPU-Leistung bei einem solchen Modell kaum noch tragbar geworden ist.

Es bietet sich an, mehrere Systeme, die eigentlich bisher immer getrennt waren und einen Server nicht annähernd auslasten konnten, "getrennt" voneinander auf einem physischen System zu konsolidieren.

Besonders bietet sich an wenn das System unterschiedliche Anforderungen hat, zum Beispiel:

  • Ein System, welches nachts Backup-Jobs abarbeitet und dann unter Umständen auch mal das System etwas mehr beansprucht kann z.B. problemlos mit einem System kombiniert werden, was Tagsüber durch Useranfragen ausgelastet wird, aber nachts nichts oder nur wenig zu tun hat.
     
  • Eine IO-Intensive Anwendung, die aber die CPUs nicht weiter beansprucht, kann gut mit Anwendungen kombiniert werden, die eben das Gegenteil darstellt, wobei sie eben nicht auf dem gleichen virtuellen System installiert sind, sondern in getrennten.

Und warum nun in virtuellen Systemen?

  • Die Software beeinflusst sich schon mal nicht gegenseitig.

  • Wenn ein solch virtualisierten Server im laufe der Zeit mehr Ressourcen benötigt (z.B. wenn zusätzliche User auf eine Anwendung zugreifen und somit der bisher zugewiesene Server, auf dem auch weitere VMs laufen, nicht mehr schnell genug ist), dann kann man eine VM hardwareunabhängig vom Server schnell auf einen leistungsstärkeren Server verschieben.

  • Die heutigen Virtualisierungslösungen sind kaum Verlustbehaftet. Wir können davon ausgehen, dass die Server in den VMs die Leistungsfähigkeit des darunter liegenden physikalischen Servers zu 95% wiedergeben.

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: webmaster@csb-top.de
Copyright © 2010 
Stand: 07. Februar 2017